A huge journey

Kleiner Bericht über unsere Heimreise von Zürich nach Charlotte. Wollte in diesem Blog eigentlich nie rummotzen – andere Kulturen andere Sitten – muss jetzt aber beim Schreiben etwas Dampf ablassen…

Start: Tag Wach am 1/3/16 um 6 am, dann mit dem Zug nach Zürich, rechtzeitig eingecheckt für unseren Lufthansa-Flug nach München. Dieser sollte Zürich 9:30 am verlassen, war aber zu diesem Zeitpunkt immer noch in München. Diverse Flüge wurden umgebucht, uns wurde versichert, dass unser Weiterflug nach Charlotte noch erreicht wird. Um 11 am dann endlich Abflug nach München, es musste erst auch noch Gepäck aus dem Flugzeug entfernt werden, weil die Passagiere dazu nicht mehr in Flugzeug sassen (Umbuchungen eben…). Beim Anflug auf München wurde festgestellt, dass unsere Maschine keine Erlaubnis hat für eine Landung im Schneeregen (deswegen war sie übrigens am Morgen verspätet…). Nach 40 min Kreisen Weiterflug nach Linz (keine Wetterbesserung in Sicht) da der Sprit langsam alle ging. Von dort wärens dann nur 1,5h Busfahrt nach München. Ist-Situation: 1 Stunde warten bis die Busse bereit waren und dann 3,5h Busfahrt nach München – ohne Essen und Trinken natürlich (Lufthansa-Service eben). Um ca. 17:30 Ankunft Flughafen München und niemand der einem abholt, Essen und Trinken gibt und informiert wie’s weiter geht: Lufthansa-Service eben.

Eine nette Dame, die uns und der restlichen, wartenden Menschenschlange Wasser und Kekse anbietet, nach dem wir sie über unseren Zustand aufgeklährt haben, sagte uns dann, dass der nächste Direktflug nach Charlotte, mit freien Plätzen, in zwei bis drei Tagen fliegen wird. Wir fragten nach Alternativen und warteten und warteten bis der Vorschlag via Mexico und Atlanta kam. Dauert zwar etwas länger aber immerhin sind wir so am Montag Nachmittag zuhause. Eingewilligt, Schule, Arbeit und Sport informiert und ab zum Check-in. Die nächste nette Dame informierte uns darüber, dass der Flieger noch genug freie Plätze hat und buchte nur zwei fix ein, den Rest sollen wir direkt am Gate organisieren. Nachtessen und ab zum Gate. Natürlich hatte auch dieser Flug Verspätung… Als das Gate geöffnet wurde bemühten wir uns um unsere Sitzplätze. Sorry, leider komplett ausgebucht und es kamen nur noch zwei Einzelsitze dazu. Ist ja nur ein 11h Flug und wir haben ja nur zwei Kinder dabei – Lufthansa-Service eben. Nachdem die Löwenmutter mal kurz am Gate rumgebrüllt hat, klappte es dann doch mit 2x zwei Plätzen… So gegen 11pm gings dann los.

Am frühen Morgen erreichten wird Mexico City. Gespannt bewunderten wir das riesige Lichtermeer dieser Stadt. Als wir zur Landung ansetzten (wir waren fast unten) wurde wieder durchgestartet: zu starke Winde der Flughafen sei nun vorübergehend geschlossen. Weiterflug nach Toluca um dort aufzutanken (schöne Erinnerungen an den Nevada di Toluca). Nach vier Stunden gings dann retour nach Mexico City, es dauerte bis der Tankwagen da war und durch sein hohes Alter war er auch nicht der schnellste. Natürlich durften wir diese Zeit sitzend im Flugzeug verbringen ohne Essen und Trinken, wir hatten ja die Feiertage hinter uns: Lufthansa-Service eben.

Als wir dann endlich in Mexico landeten war unser Weiterflug natürlich weg. Viele wurden mit neuen Bordingpässen beim Ausstieg erwartet. Die Familie Amman natürlich nicht. Emigration, Gepäck abholen und auf zum Lufthansa-Schalter. Natürlich waren alle Flüge ausgebucht, die uns nach Charlotte bringen würde. Hier verhandelte nun der Löwe (das Brüllen ist uns vergangen) und ich kümmerte mich um weinende Kinder.

Erstes Szenario nach ca. 2 Stunden (natürlich ohne Trinken und Essen – Lufthansa-Service eben): Weiterflug via Huston und dann plötzlich doch keine Plätze mehr. Nächstes Szenario: via Monterrey und Atlanta, was soll’s Hauptsache wir sind bald zuhause. Erster guter Lufthansa-Service nach 30 Stunden Travel-Time: ein Angestellter begleitet uns und unser Gepäck wurde auch übernommen. Also stellten wir uns wieder in die Check-in Schlange. Ein netter Peruaner lies uns vor und schon waren wir am Schalter: sorry Flug nach Monterrey leider ausgebucht. Unser Lufthansa-Angestellter hat zum Glück gewartet und so beginnt die Suche nach freien Sitzplätzen von Neuem (mit dem obligaten Lufthansa-Service).

Dann nach weiteren zwei Stunden am Check-in Schalter: via Dallas nach Charlotte. Boarding-Pässe für den Dallas-Flug erstellt und eine Bestätigung für den Weiterflug. Das System konnte leider keine Pässe ausdrucken. Was soll’s, wir werden uns in Dallas darum kümmern. Immerhin durften wir nun 1,5h in der VIP-Lounge auf unseren Weiterflug warten und wurden ausgezeichnet bedient. Schon lustig, dass man zuerst nach Mexico muss um das erste Mal etwas vom Lufthansa-Service abzubekommen…

Am späteren Nachmittag Abflug nach Dallas. Alles läuft rund: in time, Emigration, Baggage drop of, wieder abgeben und rasch zum AA-Schalter wegen den Bordingpässen. Wir geben Gas, den der Flug geht in 1,5h. Leider wurden nur drei Personen definitiv gebucht (Lufthansa-Service eben). Nun mussten wir noch um einen vierten Platz kämpfen. Die American Airline unterstützte uns super und holte alle fehlenden Unterlagen bei der Lufthansa ein, wir mussten nicht einmal den Schalter wechseln (American Airline Service eben), obwohl sie nicht in der gleichen Alliance sind.

Dann Security-Check, Terminal-Wechsel und Boarding. Drei unserer reservierten Plätze gabs zwar nicht aber es wurde rasch eine Lösung gefunden. Abflug nach Charlotte und dann endlich Ankunft um 11:30pm.

Dies unser 48h Heimflug in 800 Wörter. Wir werden wohl nie wieder Lufthansa-Fliegen, einfach wegen des guten Services eben.

 

5 thoughts on “A huge journey

  1. warum habt ihr euch nicht auf geteilt- mama und kind und Papa und kind- hätte die Reiserei erheblich vereinfacht…

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  2. das ist ja voll der Horror! Ich hoffe, dass ihr nun wieder Daheim angekommen seid. Erholt euch gut! 😘
    Lufthansa = Frusthansa!

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  3. Hallo zusammen!
    Diese Rückreise war ja echt krass. Tut mir leid, dass euch sowas passiert ist!!! War trotzdem voll schön dich wiederzusehen 👍🏻
    Erholt euch gut und geniesst weiterhin eure Zeit in Charlotte
    ganz än liebä Gruess, simone

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